Was kostet eine unbesetzte Privatkundenberater:in-Stelle?
Ein Privatkundenbestand ohne feste Betreuung verliert nicht über Nacht, aber stetig. Anschlussfinanzierungen, auslaufende Anlagen und Absicherungsanlässe fallen niemandem auf, wenn niemand den Bestand als seinen eigenen ansieht. Der Rechner arbeitet deshalb mit dem Jahresertrag je Kunde statt mit dem Gehalt und zeigt, ab wann die Vakanz teurer wird als die Besetzung.
Angesetzt sind rund 400 fest zugeordnete Kunden mit einem durchschnittlichen Jahresertrag von etwa 400 Euro, also rund 160.000 Euro Ertrag aus dem betreuten Kundenstamm.
Der Bewerbermarkt ist breiter als im Firmenkundengeschäft; mit Auswahl, Zusage und Kündigungsfrist liegen rund viereinhalb Monate bis zum ersten Arbeitstag an.
Der Teil, den Kolleg:innen übernehmen — er kostet Sie Überstunden statt Umsatz.
über 4.5 Monate — das sind 276 € pro Tag, an dem die Stelle unbesetzt bleibt.
Eine Besetzung hätte sich nach 1,4 Monaten gerechnet — selbst zum vollen Marktsatz. Unsere Konditionen liegen rund 50 % darunter.
Die Rechnung ist eine Größenordnung, keine Prognose. Alle Annahmen sind oben veränderbar.
Warum diese Stelle so lange offen bleibt
- Berechnungen im Bank Blog gehen davon aus, dass eine Filiale mit 5.000 Kunden rund eine Million Euro Rohertrag erwirtschaftet, während die direkten Kosten einer Filiale mit vier Vollzeitkapazitäten bei 700.000 bis 800.000 Euro liegen.
- Studien zum Retail Banking weisen für das Breitengeschäft 180 bis 200 Euro Jahresrohertrag je Kunde aus, für vermögendere Privatkunden dagegen Deckungsbeiträge von etwa 3.600 Euro je Kunde und Jahr.
- Ohne feste Betreuung bleiben Anlässe wie Anschlussfinanzierungen oder auslaufende Anlagen unbemerkt und werden nicht aktiv angesprochen.
Kürzen wir die Vakanz ab.
Ø 3 Wochen bis zur ersten Einstellung, persönlich vorgeprüfte Kandidaten, Einstellungen schriftlich garantiert. Die Konditionen nennen wir Ihnen im Erstgespräch verbindlich — sie liegen rund 50 % unter denen klassischer Personalberatungen.