Stellenanzeige Hausverwalter:in: Vorlage zum Übernehmen
Hausverwalter im Sinne der Mietverwaltung sind operativ näher am Objekt als jede andere Rolle in der Branche: Mieterwechsel, Handwerker, Schäden, Rückstände. Genau das gehört in die Anzeige, und zwar in der Sprache, die im Alltag gesprochen wird. Diese Vorlage beschreibt die Stelle so, dass Bewerber am Freitagabend erkennen, ob sie ihre Woche darin wiedererkennen.
Hausverwalter (m/w/d) Mietverwaltung für [Anzahl] Einheiten in [Ort]
[Firmenname] verwaltet in [Ort] rund [Anzahl] Mietwohnungen und [Anzahl] Gewerbeeinheiten, überwiegend für [Eigentümerstruktur: private Eigentümer, Family Offices, institutionelle Bestandshalter]. Wir arbeiten mit einem festen Kreis von Handwerksbetrieben und [Anzahl] eigenen Hausmeistern. Zum [Zeitpunkt] suchen wir jemanden, der einen Teilbestand vollständig übernimmt.
Ihre Aufgaben
- Sie betreuen rund [Anzahl] Einheiten von A bis Z, vom Mietvertrag über die laufende Bewirtschaftung bis zur Übergabe.
- Sie organisieren Mieterwechsel, führen Wohnungsabnahmen und -übergaben durch und stimmen Renovierungen vor Neuvermietung ab.
- Sie beauftragen und koordinieren Handwerksbetriebe, holen Vergleichsangebote ein, kontrollieren die Ausführung und prüfen die Rechnungen sachlich.
- Sie erstellen oder prüfen die Betriebs- und Heizkostenabrechnungen nach BetrKV und Heizkostenverordnung und beantworten die Rückfragen der Mieter dazu.
- Sie behalten Mietrückstände im Blick, stoßen das Mahnwesen an und stimmen weitere Schritte mit dem Eigentümer ab.
- Sie halten die Verkehrssicherungspflichten nach, dokumentieren Begehungen und melden Versicherungsschäden.
- Sie pflegen Stammdaten, Verträge und Vorgänge in [Haufe PowerHaus, DOMUS, Wodis, iX-Haus oder Ihrem System].
Das bringen Sie mit
- Kaufmännische Ausbildung, gerne als Immobilienkaufmann (m/w/d), alternativ Berufserfahrung in der Mietverwaltung oder aus einer Wohnungsgenossenschaft.
- Praxis in der Betriebskostenabrechnung und ein sicheres Gefühl dafür, welche Kostenart umlagefähig ist und welche nicht.
- Technisches Grundverständnis: Sie erkennen am Telefon, ob ein Schaden dringend ist, und wissen, welches Gewerk Sie anrufen.
- Umgang mit einer wohnungswirtschaftlichen Software und mit Vorgängen, die dokumentiert werden müssen.
- Führerschein Klasse B.
- Freundlichkeit auch im zehnten Telefonat des Tages, ohne dabei jede Forderung durchgehen zu lassen.
Was wir bieten
- [Betrag] bis [Betrag] Euro Jahresgehalt, je nach Erfahrung und Umfang des übernommenen Bestands.
- Ein klar abgegrenzter eigener Bestand statt Zuarbeit für wechselnde Kollegen.
- Feste Servicezeiten für Mieteranfragen, außerhalb dieser Zeiten arbeiten Sie ungestört.
- [Dienstwagen, Poolfahrzeug oder Fahrtkostenerstattung] für die Objekttermine sowie Diensthandy und Notebook.
- [Anzahl] Tage mobiles Arbeiten pro Woche und Gleitzeit.
- Weiterbildungsbudget von [Betrag] Euro im Jahr, unter anderem für Betriebskosten- und Mietrechtsseminare.
- [Anzahl] Urlaubstage, unbefristeter Vertrag, [weitere Leistung].
Melden Sie sich formlos bei [Name] unter [Telefonnummer] oder schicken Sie einen Lebenslauf an [E-Mail-Adresse]. Wenn Sie mögen, zeigen wir Ihnen vor dem Vertragsgespräch zwei Objekte aus dem Bestand, den Sie übernehmen würden. Eine Rückmeldung erhalten Sie innerhalb von [Anzahl] Werktagen.
Was an den meisten Anzeigen nicht funktioniert
Hausverwalter, Objektverwalter, Property Manager und Immobilienverwalter meinen in Anzeigen sehr Unterschiedliches. Schreiben Sie in den Titel, ob es um Mietverwaltung, WEG oder eine Mischung geht, sonst finden Sie in den Jobbörsen die falschen Leute.
Ob jemand nur beauftragt oder auch Gewerke ausschreibt und Baumaßnahmen begleitet, ist ein erheblicher Unterschied im Anforderungsprofil. Wer das offen lässt, bekommt Bewerbungen von beiden Seiten und keine passende dazwischen.
Altbau in der Innenstadt, Neubauportfolio am Stadtrand oder gemischt genutzte Objekte mit Gewerbe erzeugen völlig verschiedene Arbeitstage. Zwei Sätze zum Bestand sagen Bewerbern mehr als eine halbe Seite Unternehmensbeschreibung.
Formulierungen wie hohe Einsatzbereitschaft und Belastbarkeit werden in der Mietverwaltung als Dauererreichbarkeit gelesen. Wenn Sie feste Servicezeiten und eine geregelte Notfallnummer haben, ist das ein Vorteil, den Sie ausdrücklich nennen sollten.
Hausmeisterteam, Assistenz, eigene Buchhaltung, feste Handwerkerpartner: Das sind die Punkte, an denen sich eine gute von einer überlasteten Verwaltung unterscheidet. Genau danach fragen erfahrene Bewerber im Gespräch, also gehören sie in die Anzeige.
Was diese Anzeige realistisch bringt
Für die Mietverwaltung ist der Markt etwas breiter als für reine WEG-Stellen, weil auch Quereinsteiger aus Wohnungsunternehmen, Genossenschaften und der Bestandsbewirtschaftung infrage kommen. Rechnen Sie bei einer regionalen Schaltung dennoch eher mit einer einstelligen Zahl an ernsthaften Bewerbungen und einem hohen Anteil an Profilen, die entweder ganz am Anfang stehen oder aus Bereichen kommen, die mit Mietrecht wenig zu tun hatten. Eine Anzeige ist sinnvoll, wenn Sie in einer größeren Stadt sitzen, offen für Quereinsteiger sind und bereit, in den ersten Monaten einzuarbeiten. Sie ist wenig sinnvoll, wenn Sie zwingend jemanden mit eigenem Betriebskostenwissen und sofortiger Übernahmefähigkeit brauchen, in einem ländlichen Verwaltungsgebiet suchen oder die Stelle innerhalb von vier Wochen besetzt sein muss. Zur Einordnung der Kosten: Klassische Personalberatungen berechnen üblicherweise 20 bis 30 Prozent des Jahresbruttogehalts, 30 Prozent sind inzwischen verbreitet. Unser Modell liegt bei etwa dem halben Preis; die konkreten Konditionen nennen wir Ihnen im Erstgespräch verbindlich.
Die Vorlage ist das eine. Die Besetzung das andere.
Wenn Sie die Anzeige gar nicht erst schalten wollen: Wir sprechen Hausverwalter direkt an, die nicht aktiv suchen — persönlich vorgeprüft, mit schriftlich garantierter Einstellung.